Pressemeldungen / Newsletter
Liebe Leserinnen und Leser,
am Beginn eines neuen Jahres stehen in der Regel viele Wünsche: nach Gesundheit, nach Glück, nach Erfolg – und auch nach Frieden. Wie wichtig gerade letzterer Wunsch ist, sehen wir seit fast vier Jahren in der Ukraine. Und haben es am dritten Tag des neuen Jahres auch in Venezuela gesehen: einen solchen Militärschlag der USA gegen Venezuela hätte ich noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten. Der demokratische US-Senator Ruben Gallego aus Arizona hat es an eben diesem 3. Januar in den sozialen Medien auf den Punkt gebracht: „Dieser Krieg ist illegal. Es ist beschämend, dass wir uns vom Weltpolizisten zum Weltmobber entwickelt haben.“ Damit ist alles zur US-Militäraktion in Venezuela gesagt. Ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats verletzt sie das Völkerrecht genau so wie der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Es ist ein Jammer! Und erschreckend, wie schnell Donald Trump die USA zu einer Autokratie umbaut bzw. bereits umgebaut hat.
Umso mehr kommt es nun auf Europa und den Zusammenhalt der Europäer an!
Im Landkreis Dachau gehen wir nun in die heiße Phase der Kommunalwahl, die in rund zwei Monaten, am 8. März, stattfinden wird. Unser Landrat Stefan Löwl, unsere Bürgermeisterkandidatin für Röhrmoos, Johanna Baumann, und unsere Bürgermeisterkandidaten sind gut aufgestellt und vorbereitet. Wir freuen uns auf einige spannende Veranstaltungen, etwa den Besuch von und das Fachgespräch mit Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf am Freitag, 16. Januar 2026, von 15.30 bis 17.00 Uhr im Bürgerhaus in Weichs zum „sozialen Landkreis Dachau“.
Erlauben Sie mir am Ende noch eine Bitte: auch unsere Junge Union will für die Kreistagswahl am 8. März mit einer eigenen Liste, der „Jungen Liste“, antreten. Sie kann dies aber nur, wenn sie bis 19. Januar, 12.00 Uhr, 430 Unterstützer-Unterschriften gesammelt hat. Ich bitte Sie deshalb herzlich, in den nächsten zwei Wochen mit Ihrem Personalausweis in Ihr Rathaus zu gehen und für die „Junge Liste“ zu unterschreiben. Geben Sie/geben wir der Jugend eine Chance!
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich alles erdenklich Gute für das neue Jahr 2026!
Mit guten Wünschen grüße ich Sie sehr herzlich
Ihr
Bernhard Seidenath

Foto: Bernhard Seidednath
Am 23. Dezember hat mich Christian Bredl, Chef der Techniker Krankenkasse in Bayern und mein Vertreter im GPA-Landesvorsitz, in meinem Büro in der Dachauer Altstadt besucht. Wir haben noch einmal die aktuelle gesundheitspolitische Situation beleuchtet und waren uns insbesondere über die hohe Bedeutung der Stabilisierung der Kassenfinanzen einig. Und dann war quasi schon vorzeitig Weihnachten: DANKE für die Socken aus San Francisco (!). Freut mich außerordentlich!

Foto: Bernhard Seidenath
Nun wird sie langsam zur Tradition: die Blutspendeaktion in Hebertshausen am Heiligabend-Vorabend! Wieder organisiert durch die „Internationale Hilfe“ des BRK-Kreisverbands Dachau war sie ein voller Erfolg: mehr als 160 Spenderinnen und Spender hatten sich für die vier Stunden angemeldet. Danke an alle Spendewilligen! Und Danke an alle Helferinnen und Helfer, die – rein ehrenamtlich — beim potentiellen Leben-Retten unterstützt haben! Auf dem Foto (von rechts): Marko Hammer, Peter Sedlmair, Max Frisch, Korbi Baier, Annabell Zollbrecht und ich.

Foto: Dr. Petra Wagatha
Zur Lesung der „Heiligen Nacht“ von Ludwig Thoma hat der Heimatverein Indersdorf am 23. Dezember abends ins Augustiner-Chorherren-Museum eingeladen. Seit mehr als 100 Jahren gehört Thomas „Heilige Nacht“ zur Weihnachtszeit. Ludwig Thoma hat dazu die Weihnachtsgeschichte ins verschneite bayerische Oberland verlegt und sie in Versform und Dialekt erzählt. Hans Kornprobst hat sie gelesen, umrahmt vom Albersbacher Dreigesang mit Maria Popfinger, Maria Lachner und Hans Lachner sowie Robert Gasteig

Foto: Dr. Petra Wagatha
Bei Plätzchen und Glühwein klang der Abend aus – hier mit Heimatvereins-Vorsitzendem Toni Wagatha – und in den Heiligen Abend hinüber. Es war eine wunderbare Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Foto: Bernhard Seidenath
Für ihren so wichtigen Dienst für die Gemeinschaft habe ich an Heiligabend zusammen mit einigen weiteren Mandatsträgern all denen gedankt, die sich Tag und Nacht, werktags wie sonn- oder feiertags für das soziale Miteinander, die Sicherheit und die Mobilität in unserem Landkreis einsetzen.

Foto: Bernhard Seidenath
Zum insgesamt siebzehnten Mal seit 2008 habe ich im Namen aller rund 160.000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Dachau denjenigen, die auch am Heiligabend nicht bei ihren Familien feiern, sondern statt dessen für alle da sind, weihnachtliche Präsente überbracht.

Foto: Bernhard Seidenath
Bei den Besuchen in Markt Indersdorf waren auch heuer wieder Landrat Stefan Löwl, Bürgermeister Franz Obesser und der Indersdorfer Marktgemeinderat Jörg Westermair dabei.

Foto: Bernhard Seidenath
Sehr gefreut hat mich, dass auch Chefarzt Dr. Björn Johnson und der Ärztliche Direktor Prof. Hjalmar Hagedorn vor Ort mit „Dankeschön“ gesagt haben, in Dachau auch Bezirksrätin Stephi Burgmaier.
Wir alle können froh sein, dass es Menschen gibt, die rund um die Uhr für alle anderen da sind. An Heiligabend wird dies besonders sichtbar. Deshalb ist dies auch ein sehr guter Tag, um ‚Vergelt´s Gott‘ zu sagen.

Foto: Bernhard Seidenath
Wie bereits im Vorjahr hatte Georg Roth aus der Gärtnerei „Blumen Roth“ in Hebertshausen für alle Beschäftigte 50 Weihnachtssterne als Geschenk mitgebracht.

Foto: Bernhard Seidenath
Rettungswache Altomünster
Weihnachtliche Präsente gab´s auch für die Diensthabenden in den Rettungswachen Altomünster, Indersdorf und Gröbenried des Bayerischen Roten Kreuzes.

Foto: Bernhard Seidenath
Rettungswache Indersdorf
In Indersdorf waren der stellvertretende BRK- KGF Michael Schäfer und Christoph Adler mit dabei.

Foto: Bernhard Seidenath
Rettungswache Gröbenried
Nach Gröbenried waren auch Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann, BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt und der Leiter Rettungsdienst, Martin Noß, gekommen.

Foto: Bernhard Seidenath
Polizeiinspektion Dachau
Obligatorisch an Heiligabend ist der Besuch in der Polizei-Inspektion (PI) Dachau, in diesem Jahr hoffentlich wirklich zum letzten Mal an der Dr.-Höfler-Straße. Dem Besuch bei allen im Dienst befindlichen Beamtinnen und Beamten angeschlossen hatten sich OB Florian Hartmann und Stadtrat Tobias Stephan.

Foto: Bernhard Seidenath
Busfahrer der Stadt Dachau
Zum Abschluss machten wir gemeinsam den Busfahrerinnen und Busfahrern in der Stadt Dachau unsere Aufwartung.
Allen, die das ganze Jahr über für uns da sind, gesegnete Feiertage — hoffentlich auch mit etwas Freizeit! DANKE!!

Foto: Bernhard Seidenath
An Heiligabend habe ich die Christmette in St. Peter und Paul in Tandern besucht: “Heute ist uns der Heiland geboren, Christus, der Herr.”

Foto: Bernhard Seidenath
Das war der Höhepunkt des Weihnachtsfestes.

Foto: Bernhard Seidenath
Tolle Idee der Charité gegen den Fachkräftemangel! Super umgesetzt!

Foto: Bernhard Seidenath
Danke an Raphael Nguyen aus Bad Kötzting für die Info und dieses besondere Weihnachts-Geschenk! Der pfiffigen Socken-Aktion der Charité wünsche ich viel Erfolg!

Foto: Bernhard Seidenath
Durch Apotheker Max Lernbecher in der Oberen Apotheke in Dachau habe ich mich kürzlich gegen Grippe impfen lassen. Jeder kann etwas für seine Gesundheit tun — und Impfungen sind eine wichtige Säule der Prävention. Das Impfangebot in der Apotheke bietet dabei einen niedrigschwelligen, raschen und unkomplizierten Zugang. Kann ich nur vorbehaltlos empfehlen!

Foto: Birgit Hensges-Optenhövel
Der Silvesterlauf in Pfaffenhofen an der Glonn ist eine Tradition, die immer mehr Zulauf findet: an diesem Silvestertag waren es 649 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die wahlweise 5 oder 10 Kilometer lange Strecke angegangen sind, laufend oder nordic walkend — bei strahlendem Sonnenschein, aber Minustemperaturen und mehr oder weniger starkem Wind. Ich war auch wieder dabei — und bin fünf Kilometer gelaufen, mit 28:29,4 Minuten habe ich mein Ziel erreicht, unter einer halben Stunde zu bleiben.

Foto: Bernhard Seidenath
Hat wieder großen Spaß gemacht! Hier ein “Vorher”-Foto mit Steffi Kneidl und “meinem” Hilgertshauser Bürgermeister Dr. Markus Hertlein

Grafik: Annika Trautner
Der GPA wünscht Ihnen frohe Weihnachten! Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis der CSU ist eine starke Gemeinschaft, die auch 2025 weiter gewachsen ist. Aktuell setzen sich in seinem Rahmen 541 Frauen und 1.173 Männer (im Alter von etwa 19 bis 98 Jahren) für die Verbesserung unseres Gesundheitssystems, für eine menschenwürdige Pflege oder für die Förderung der Prävention ein. Und dies auf allen Ebenen: der Europäischen Union, des Deutschen Bundestags, des Bayerischen Landtags, der Bezirke, der Landkreise und kreisfreien Städte sowie der kreisangehörigen Kommunen. Wir tun dies im GPA-Landesverband, in den zehn Bezirksverbänden sowie in den GPA-Kreisverbänden, die es fast überall in Bayern gibt und die sich vor Ort um Verbesserungen bemühen. Der GPA benennt konkret, wo der Schuh drückt, und macht Vorschläge für Abhilfe. Denn wir wissen: Gesundheit ist das größte Geschenk! Daran arbeiten wir. Gemeinsam und beharrlich. Nicht nur, aber auch in der Weihnachtszeit: Helfen Sie gerne mit!

Grafik: Annika Trautner
Der GPA wünscht Ihnen ein gutes, gesegnetes und vor allem gesundes neue Jahr 2026! Gesundheit ist das Wichtigste – privat wie politisch. Hieran werden wir als GPA auch 2026 mit größtmöglichem Einsatz weiter arbeiten: für eine Stabilisierung der Finanzen von GKV und SPV; für die Verfügbarkeit einer ausreichenden Zahl an Fachkräften; für weitere Fortschritte bei der Digitalisierung und der Nutzung großer Daten — zum Nutzen der Patientinnen und Patienten bei Diagnostik und Therapie; für die Vermeidung von Krankheiten, also für Prävention vor Kuration; für ein verlässliches Angebot insbesondere geriatrischer Reha; für eine sichere Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln; für verbesserte Forschung zur Heilung bedrohlicher Krankheiten wie Krebs, ME/CFS oder Demenz; für menschenwürdige Pflege; für höhere Gesundheitskompetenz; für eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen; für mehr Rechtssicherheit bei der Substitution; für eine Eliminierung von Hepatitis und, und, und. Es gibt viel zu tun! Auch 2026!
Neujahrsempfang der CSU Haimhausen
„Jahreswechsel – Jahr des Wechsels“
mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, MdL
am Samstag, den 10. Januar 2026 um 16 Uhr
Auditorium und Cafeteria der Bavarian International School in Haimhausen
CSU-Neujahrsempfang Karlsfeld
mit Manfred Weber, MdEP
Vorsitzender der EVP im Europa Parlament
am Samstag, 17.1.2026 um 10:30 Uhr
Bürgerhaus Karlsfeld
Schwarze Nacht — Galaball der CSU-Dachau
Samstag, 31. Januar 2026
Ludwig-Thoma-Haus Dachau
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Kartenreservierung: (25 € pro Person)
08131–735520 oder csu-dachau@t‑online.de
Nächste Blutspendetermine
Mittwoch 7.1.2026 und
Donnerstag, 8.1.2026 von 15:30–20:30 Uhr
Dachau, BRK, Rotkreuzplatz
Mittwoch, 21.1.2026 und
Donnerstag, 22.1.2026 von 16:00–20:00 Uhr
Markt Indersdorf, Pfarrheim,
Wasserturmweg 10
Freitag, 23.1.2026 von 16:00–20:00 Uhr
Petershausen, Pfarrsaal, Pfarrangerweg 1
Laut Robert-Koch-Institut hat die Grippesaison dieses Jahr schon sehr früh begonnen und trotz der Weihnachtsferien sind die Atemwegserkrankungen auf einem sehr hohen Niveau. Genau deshalb ist spätestens jetzt vor dem Arbeits- und Schulstart im neuen Jahr eine Grippeimpfung sehr sinnvoll.
Aus diesem Grund hat sich kürzlich auch der Dachauer Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath gegen Grippe impfen lassen. „Jeder kann etwas für seine Gesundheit tun — und Impfungen sind eine wichtige Säule der Prävention.“
Viele Hausarztpraxen oder impfende Apotheken bieten jetzt noch Grippeimpfungen an.
Dieses Jahr entschied der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath, der auch Vorsitzender des Gesundheits‑, Pflege- und Präventionsausschusses des Bayerischen Landtags ist, sich spontan in einer Dachauer Apotheke impfen zu lassen. „Das Impfangebot in der Apotheke bietet dabei einen niedrigschwelligen, raschen und unkomplizierten Zugang. Dies kann ich vorbehaltlos empfehlen!“, erklärte Seidenath.
Max Lernbecher, stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands, meinte dazu: „Die Impfquoten sind in Bayern eigentlich noch zu gering. Dabei sind Impfungen ein bewährtes Mittel, Krankheiten vorzubeugen. Viele Apotheken sehen sich dabei mit ihren Impfangeboten als Ergänzung zu den Hausarztpraxen. Impfen in der Apotheke geht für die erwachsene Bevölkerung sehr einfach: Wie sonst auch in der Apotheke, braucht man auch für das Impfen keinen Termin; einfach hingehen und die
Grippeimpfung wird natürlich komplett von allen Krankenkassen bezahlt“, so Lernbecher. Seidenath hat es so gemacht. Die Impfung hat er sehr gut vertragen: „Ich werde mich sicher nächstes Jahr wieder impfen lassen!“
Gegen Grippe geimpft wird regelmäßig zwischen November und Februar.
Unnötige Bürokratie abzubauen, bleibt auch im neuen Jahr der Anspruch der CSU-Landtagsfraktion. Wie Pflegeeinrichtungen bei Kontrollen spürbar entlastet werden können, stand im Mittelpunkt eines Werkstattgesprächs der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Ziel ist es, Vertrauen zu stärken und unnötige Bürokratie abzubauen.
CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek:
„In Pflegeeinrichtungen geht es um die Pflege von Menschen, nicht von Formularen. Die Kontrollen durch den Medizinischen Dienst und die kommunalen Fachstellen müssen so gestaltet sein, dass sie den Alltag erleichtern und nicht erschweren. Zu meiner Zeit als Gesundheitsminister habe ich selbst ein Modellprojekte in Buxheim angestoßen, um die nicht notwendigen Dokumentationspflichten endlich einzudämmen. Deshalb freue ich mich, dass Bayern mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach das System der Pflegekontrollen erneuert. Unser Ziel ist ein praxisnahes und bürokratiearmes Verfahren, das bundesweit als Blaupause dienen kann. Besonders gute Ergebnisse sollten stärker herausgestellt werden, um die Beschäftigten zu motivieren. Gute Arbeit in der Pflege verdient öffentliche Anerkennung.“
Der Vorsitzende des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Prävention, Bernhard Seidenath, unterstreicht:
„Wenn wir es mit dem Abbau von Bürokratie wirklich ernst meinen, müssen wir doppelte Kontrollen beenden und die Aufgaben von Medizinischem Dienst und Fachstellen neu ordnen. Ein digitalisierter Informationsaustausch muss dafür sorgen, dass beide Seiten effizient zusammenarbeiten. Wir brauchen einen Wandel weg vom Misstrauen und hin zu mehr Eigenverantwortung. Die Zeit der Pflegekräfte soll nicht für die Begleitung von Kontrollen verbraucht werden, sondern den Menschen zugutekommen, die Unterstützung brauchen. Gute Pflege entsteht durch Vertrauen, Klarheit und gegenseitige Hilfe und nicht durch zeitaufwendige Prüfungen.“
Thomas Zöller, MdL, Patienten- und Pflegebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung:
„Als Patienten- und Pflegebeauftragter begrüße ich, dass die Bayerische Staatsregierung ein klares Zeichen für eine moderne und bürgernahe Pflegeaufsicht setzen möchte. Es ist wichtig, dass alle Veränderungen immer aus Sicht der Hauptbetroffenen gedacht werden. Das sind einmal die Pflegebedürftigen in den Pflegeeinrichtungen und einmal das dortige Personal. Eine effiziente und transparente Pflegeaufsicht durch den Medizinischen Dienst Bayern trägt maßgeblich dazu bei, die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu verbessern und das Vertrauen in die Pflegeeinrichtungen zu stärken. Durch die Digitalisierung und Optimierung der Aufsichtsprozesse (d.h. Vermeidung von Doppelstrukturen) können Ressourcen gezielter eingesetzt und bürokratische Hürden abgebaut werden. Langfristig muss die Pflegeaufsicht so weiterentwickelt werden, dass sie auch von Seiten der FQA flexibel auf neue Herausforderungen reagieren kann und die Beteiligung aller Akteure im Pflegebereich fördert.“
Das im Mai 2025 gestartete Bayerische EU-Stipendienprogramm für Medizinstudentinnen und ‑studenten gewinnt weiter an Fahrt. Für das Studienjahr 2026/27 können weitere 77 Stipendien vergeben werden. Neun davon sind speziell für angehende Kinder- und Jugendpsychiaterinnen und ‑psychiater reserviert. Mit dem Stipendienprogramm können Medizinstudentinnen und ‑studenten an Hochschulen im EU-Ausland gefördert werden, wenn sie sich verpflichten, nach ihrem Studium ihre Facharztausbildung in Bayern zu absolvieren und mindestens weitere fünf Jahre in Bayern als Ärztin oder Arzt tätig zu sein. Die Stipendien umfassen bis zu 10.000 Euro pro Semester zur Deckung der Studiengebühren im EU-Ausland, etwa in Salzburg oder Split.
Der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek:
„Ärztinnen und Ärzte werden immer gebraucht, auch jetzt an den Feiertagen, die viele andere in Bayern für gemeinsame Stunden mit ihrer Familie nutzen. Mehr Studienplätze sind und bleiben deshalb das wirksamste Mittel gegen den Ärztemangel. Besonders wichtig ist mir, dass erneut Plätze für die Kinder- und Jugendpsychiatrie reserviert sind. In diesem sensiblen Bereich ist der Nachwuchsmangel besonders spürbar. Mit der gezielten Förderung des EU-Stipendienprogramms sorgen wir dafür, dass junge Patientinnen und Patienten auch in Zukunft gut versorgt werden.“
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion:
„Der Ärztemangel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Neben den zusätzlichen Studienplätzen im Inland ist das Bayerische EU-Stipendienprogramm ein kluger, notwendiger Schritt und schafft eine echte Win-Win-Situation. Junge Menschen erhalten eine faire Chance auf einen begehrten Medizinstudienplatz und der Freistaat gewinnt engagierte Ärztinnen und Ärzte, die sich langfristig für die Versorgung der Menschen hier vor Ort einsetzen. Um eine gute Ärztin bzw. ein guter Arzt zu sein, braucht es kein 1,0‑Abitur. Mit unserem Stipendienprogramm ermöglichen wir ein Medizinstudium gerade denjenigen, die keine reichen Eltern haben. Und eine gute gesundheitliche Versorgung ist die zentrale Korsettstange für die Daseinsvorsorge!“
Weihnachtsbesuche 2025: Mandatsträger sagen am Heiligabend „Danke“
„Für ihren so wichtigen Dienst für die Gemeinschaft“ haben Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath, Landrat Stefan Löwl und weitere Mandatsträger am Heiligabend all denen gedankt, die sich Tag und Nacht, werktags wie sonn- oder feiertags für das soziale Miteinander, die Sicherheit und die Mobilität in unserem Landkreis einsetzen. Zum insgesamt siebzehnten Mal seit 2008 überbrachte Seidenath am 24. Dezember im Namen aller rund 160.000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Dachau denjenigen, die auch am Heiligabend nicht bei ihren Familien feiern, sondern stattdessen für alle da sind, weihnachtliche Aufmerksamkeiten – in diesem Jahr dem pflegerischen und ärztlichen Personal im Klinikum Indersdorf und im Klinikum Dachau, den Diensthabenden in den Rettungswachen in Altomünster, Indersdorf und Gröbenried, den Busfahrern in der Stadt Dachau sowie den Polizistinnen und Polizisten in der Polizeiinspektion (PI) Dachau. Bei den Besuchen in Markt Indersdorf waren auch heuer wieder Bürgermeister Franz Obesser und der Indersdorfer Marktgemeinderat Jörg Westermair dabei, in Dachau auch Bezirks- und Kreisrätin Stephi Burgmaier, Oberbürgermeister Florian Hartmann und Stadtrat Tobias Stephan. „Sehr gefreut hat mich, dass auch Chefarzt Dr. Björn Johnson und der Ärztliche Direktor Prof. Hjalmar Hagedorn vor Ort wieder mit ‚Dankeschön‘ gesagt haben“, erklärte Seidenath. Wie bereits im Vorjahr hatte Georg Roth aus der Gärtnerei „Blumen Roth“ in Hebertshausen für alle Beschäftigten in Indersdorf insgesamt 50 Weihnachtssterne als Geschenk mitgebracht. „Wir alle sind froh, dass es Menschen gibt, die rund um die Uhr für alle anderen da sind. An Heiligabend wird dies besonders sichtbar. Deshalb ist dies auch ein sehr guter Tag, um ‚Vergelt´s Gott‘ zu sagen“, betonte Seidenath im Namen aller Mitbesuchenden.
Die Fotos sind entstanden:
1 — an der BRK-Rettungswache Altomünster,
2 a – vor dem Klinikum Indersdorf – u.a. mit Pflegebereichsleiter Dragutin Tufonic,
2 b – auf einer Station des Klinikums Indersdorf unter anderem mit Dr. Björn Johnson (links) und Prof. Dr. Hjalmar Hagedorn (Zweiter von rechts),
2 c – beim Verteilen von Weihnachtssternen im Klinikum Indersdorf mit Georg Roth,
3 – vor der BRK-Rettungswache Indersdorf — unter anderem mit Wachleiterin Denise Stalph, dem stellvertretenden BRK-Kreisgeschäftsführer Michael Schäfer und Christoph Adler aus der Führungsebene des BRK-Rettungsdienstes,
4 – auf einer Station des Klinikums Dachau,
5 – in der BRK-Rettungswache in Gröbenried – unter anderem mit BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt und Martin Noß als Leiter des Rettungsdienstes des BRK sowie dessen Tochter Paulina,
6 – auf dem Hof der Polizeiinspektion Dachau –hoffentlich wirklich zum letzten Mal an der Dr.-Höfler-Straße, unter anderem mit dem stellvertretenden Inspektionsleiter Stefan Wallner — und
7 – am Dachauer Busbahnhof – unter anderem mit Stadtwerke-Werkleiter Robert Haimerl.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mitten in die dunkelste Jahreszeit ist uns mit Jesus Christus das Licht der Welt geboren. Diese seine Geburt feiern wir an Weihnachten. Und dieses Licht, diese Erleuchtung hat die Welt aktuell bitter nötig: dazu brauchen wir nur nach Russland und zu den geschundenen Menschen in der Ukraine zu blicken. Oder in die USA, wo uns der US-Präsident mit seinem Verhalten nur stets aufs Neue verwundert zurücklässt… Immerhin: die Tage werden nun wieder länger. Und mit den Weihnachtstagen liegt nun – grob bis zum Dreikönigstag — die ruhigste Zeit des Jahres vor uns. Behalten wir uns also Gottvertrauen und bleiben wir zuversichtlich!
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich deshalb ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das neue Jahr 2026!
Mit allen guten Wünschen grüße ich Sie sehr herzlich
Ihr
Bernhard Seidenath

Foto: Bernhard Seidenath
„Big Data for better Healthcare“ war eine herausragende Tagung überschrieben, zu der die Bayerische Akademie der Wissenschaften am 15. Dezember zu sich nach München eingeladen hatte. Man könnte den Titel der Konferenz mit „Daten teilen heißt besser heilen“ übersetzen. Beleuchtet wurde auch und gerade die europäische Ebene. Hierzu hat Professor Juhani Knuuti von der Universität Turku in Finnland einen Einblick in die Situation in Finnland gegeben.

Foto: Dr. Kurt Höller
Fazit des Tages: Es hat sich in den letzten Jahren Gott sei Dank einiges zum Positiven entwickelt. Die größte Baustelle aber bleibt die Interoperabilität. Und Prof. Dominik Pförringer ist auch auf Englisch ein begnadeter Moderator. Auf dem Foto: Dr. Kurt Höller (links) mit weiteren Vertretern von Siemens und Siemens Healthineers sowie Prof. Björn Eskofier (Mitte).

Foto: Tanja Knieler
Der Freistaat Bayern hat im Staatshaushalt 2025 insgesamt 100 Stipendien für ein Medizinstudium im EU-Ausland ausgelobt. Wir wollen damit gerade diejenigen erreichen, die kein 1,0‑Abitur und keine reichen Eltern haben, aber dennoch gute Ärztinnen und Ärzte werden. Der Freistaat übernimmt pro Semester bis zu 10.000 Euro an Studiengebühren, für bis zu zehn Semester. Damit setzen wir einen starken Akzent gegen den Medizinermangel! 23 Studierende haben so in diesem Jahr ihr Medizinstudium aufgenommen. 77 weitere werden 2026 folgen. Sie verpflichten sich, nach ihrer Facharztausbildung mindestens fünf Jahre lang als Arzt in Bayern tätig zu sein.

Foto: Tanja Knieler
Am Klinikum Nürnberg, das mit der Paracelsus Universität in Salzburg kooperiert, habe ich am Mittwoch drei tolle junge Leute getroffen, die über dieses Programm studieren. Ihre Abiturnoten liegen zwischen 1,9 und 2,5. Links Dr. Stephan Kolb, Vizepräsident der Paracelsus Universität. Ein weiterer Kooperationspartner ist Sana-Regiomed in Coburg, die mit der Universität Split in Kroatien kooperieren. Gerade nach den Gesprächen am Mittwoch bin ich weiterhin und erst recht voll überzeugt, dass das Stipendien-Programm für das EU-Ausland genau der richtige Weg ist!


