Pressemeldungen / Newsletter
Liebe Leserinnen und Leser,
in der Plenardebatte haben wir uns in dieser Woche damit beschäftigt, wie wir Planungs- und Genehmigungsverfahren für Wohnungsbau und Infrastruktur schneller und effizienter gestalten können. Weniger Bürokratie bedeutet hier vor allem die Stärkung unserer Unternehmen, unserer Wirtschaft und damit des gesamten Standorts Bayern.
Zudem werden wir uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die US-Streitkräftebasen in Bayern erhalten bleiben, da die US-Streitkräfte für gelebte transatlantische Partnerschaft stehen.
Gemeinsam mit Professor Guy Katz haben wir zudem ein klares Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Wir unterstützen gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen mit voller Überzeugung die in dieser Woche im Bayerischen Landtag vorgestellte Kampagne „Antisemitismus – ohne mich.”
Unsere Arbeitskreise und Arbeitsgruppen haben diese Woche ebenfalls zahlreiche Gespräche mit Experten geführt. Lesen Sie in meinem heutigen Newsletter, was diese Woche bei uns wichtig war!
Ich wünsche Ihnen wieder eine informative Lektüre, ein sonniges Wochenende – und viel Spaß auf dem Indersdorfer Volksfest!
Mit allen guten Wünschen grüße ich Sie herzlich
Bernhard Seidenath

Grafik: CSU
Am kommenden Montag, 11. Mai 2026, wird von 16 bis 17 Uhr ein „CSU live“ als „Generalgespräch Gesundheitsreform“ über Youtube gesendet.
Zusammen mit CSU-Generalsekretär Martin Huber und CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Hoffmann, tausche ich mich dabei über den Entwurf des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes aus und beantworte Fragen der Userinnen und User. Wer dabei sein will, kann dies unter folgendem Link tun:
Link zu CSU-Live Link zu YouTube
Das Thema Gesundheit bewegt die Menschen! Deshalb ist gut, dass dies nun so prominent aufgehängt wird!

Foto: CSU-Fraktion
Schnellere Genehmigungsverfahren für Wohnungsbau und Infrastruktur
Per Dringlichkeitsantrag hat sich die CSU-Fraktion diese Woche für einfachere und rechtssichere Verfahren für Wohnungsbau und zentrale Infrastrukturprojekte eingesetzt.
Steffen Vogel, Vorsitzender der Enquete-Kommission Bürokratieabbau, führte aus: „Wer etwas bauen will, braucht Verlässlichkeit und Tempo. Doch was erleben wir aktuell? Genau das Gegenteil. Genehmigungsverfahren dauern zu lange, Infrastrukturprojekte dauern Jahre und verzögern sich auch wegen langer Gerichtsverfahren.” Er bemängelte insbesondere zu komplexe Verfahren, zu viele bürokratische Vorschrifen und teilweise ein „Zuständigkeits-Wirrwarr”. Für Steffen Vogel ist zentral: „Bürokratieabbau ist kein Selbstzweck, sondern Mittelstandspolitik, Wirtschaftspolitik, Standortpolitik und dient am Ende der Akzeptanz staatlichen Handelns.” Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und zu digitalisieren, Fristen zu straffen, Mehrfachzuständigkeiten abzubauen und Gerichtsverfahren zu kürzen sei deshalb das klare Ziel des Dringlichkeitsantrags.
Zum Redebeitrag von Steffen Vogel
Zum Redebeitrag von Staatsminister Christian Bernreiter
Zur Pressemitteilung

Foto: Bernhard Seidenath
Am gestrigen Freitag hat sich der am 8. März neu gewählte Kreistag im Landkreis Dachau konstituiert. Dabei wurde eine große Anzahl neuer Kreisrätinnen und Kreisräte von Landrat Stefan Löwl vereidigt.

Foto: Bernhard Seidenath
Helmut Zech (mit Blumenstrauß) wurde mit großer Mehrheit wieder zum Stellvertreter des Landrats gewählt. Landrat Stefan Löwl (rechts) gratulierte ihm: das eingespielte Team kann weitermachen!

Foto: Bernhard Seidenath
Zu weiteren Stellvertreterinnen des Landrats wurden Marianne Klaffki (links) wieder und Michaela Steiner neu gewählt. Damit ist die Landrats-Riege für die kommenden Jahre wieder komplett! Allen allzeit eine glückliche Hand und Gottes Segen!

Foto: Bernhard Seidenath
Ebenfalls am gestrigen Freitag wurde das Indersdorfer Volksfest eröffnet: bei strahlendem Sonnenschein zog der Festzug vom Marktplatz zur Festwiese. Bürgermeister Franz Obesser hat dort mit zwei Schlägen das erste Fass angezapft und so das Volksfest eröffnet.

Foto: Bernhard Seidenath
Auf dem Foto (von rechts): Landrat Stefan Löwl, Marktgemeinderat Jörg Westermair, Kappler-Bräu Willi Wiedemann, Gerlinde Westermair und ich auf dem Indersdorfer Marktplatz vor dem Festumzug.

Foto: Bernhard Seidenath
Gestern Abend wurde im Literaturhaus am Salvatorplatz in München der Bayerische Apothekertag 2026 eröffnet. Mit dabei: Carolina Trautner, Vorsitzende des Landesgesundheitsrats, Staatsministerin a.D. und selbst Apothekerin, Dr. Hans Peter Hubmann (Zweiter von links), Vorsitzender, sowie Max Lernbecher (rechts), stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands. Die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag klare Vorgaben gemacht, was bei den Apotheken geschehen soll und muss. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, des Vertrauens und der Verlässlichkeit, dies nun in der Apothekenreform umzusetzen!

Foto: Bernhard Seidenath
Alfred Kindshofer (Mitte) und Andreas Reinwand, Landesgeschäftsführer und Politikreferent der Krankenkasse BARMER in Bayern, haben mich am Montag in meinem Dachauer Büro besucht. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch zu diversen aktuellen gesundheitspolitischen Themen, etwa zur Situation der Beleghebammen, zum aktuellen Stand der Umsetzung der Krankenhausreform, zu Wegen, die Prävention weiter zu stärken, oder zu den Möglichkeiten, all diejenigen Institutionen in Bayern zu fördern, die das therapiefreie Intervall bis zum Einsetzen einer psychotherapeutischen Behandlung verkürzen. Wir waren auf einer Wellenlänge. Danke für den Besuch!

Foto: Bernhard Seidenath
Am vergangenen Sonntag wurde in Dachau der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau gefeiert. Den Auftakt hat ein ökumenischer Gottesdienst im Karmel Heilig Blut gebildet, dem Kloster, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers angesiedelt hatte.

Foto: Bernhard Seidenath
Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war die Artoklasia, das Brotbrechen, ein Segensgebiet zum Brot, das Apostolos Malamoussis, Erzpriester der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland — Vikariat Bayern, geleitet hat.

Foto: Bernhard Seidenath
Am ehemaligen Krematorium des Konzentrationslagers Dachau wurde der rund 40.000 Toten gedacht, die im KZ Dachau umgebracht worden waren. Hauptredner war der inzwischen 102-jährige Überlebende Jean Lafaurie (Foto, im blauen Anzug). Auch Abba Naor ließ es sich — trotz Krankheit — nicht nehmen, dabei zu sein. Im Anschluss zog die Versammlung weiter vom Krematorium zur zentralen Gedenkfeier auf dem ehemaligen Appellplatz.

Foto: Bernhard Seidenath
Auf dem ehemaligen Appellplatz des Konzentrationslagers Dachau hat am Sonntag die zentrale Gedenkfeier zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau stattgefunden. Reden hielten unter anderem Karl Freller (Foto) als Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und Dominique Boueilh als Präsident des Internationalen Dachau-Komitees. Auch die Überlebenden Lynne Farbman und George Legmann kamen zu Wort. Insgesamt sechs Überlebende des KZ Dachau nahmen an der Gedenkfeier teil. Die Versammlung gedachte zudem elf Überlebender, die seit der letzten Gedenkfeier vor einem Jahr leider verstorben waren.

Foto: Bernhard Seidenath
Ihren Abschluss fand die zentrale Feier in der Niederlegung von insgesamt 95 Kränzen, darunter ein gemeinsamer Kranz des Landkreises Dachau mit seinem Partner-Landkreis Oswiecim (Auschwitz) in Polen sowie der Kranz der CSU-Landtagsfraktion, den ich in Vertretung von Fraktionsvorsitzendem Klaus Holetschek niedergelegt habe. Auf der Schleife des Kranzes war zu lesen: „Den Opfern zum Gedenken. Den Lebenden zur Mahnung.“ Wie jedes Jahr war es ein sehr bewegender Tag.

Foto: Bernhard Seidenath
Am langen, warmen und sonnigen Gedenktag war die sanitätsdienstliche Absicherung für die Besucherinnen und Besucher besonders wichtig. Mit dabei unter den Ehrenamtlichen war Tizian Bartling (Zweiter von links) — und ich könnte mir keinen Geeigneteren als ihn für diese Aufgabe vorstellen, ist er doch gleichzeitig Vorsitzender der Arbeitsgruppe Historisches Erbe des Roten Kreuzes Dachau, Geschichts-Student und hat etwas Licht ins Dunkel der Geschichte des Roten Kreuzes Dachau während der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte — während der Nazi-Diktatur — gebracht. Rechts: Hans-Jürgen Schreier, der neue Erste Bürgermeister der Gemeinde Hebertshausen.

Foto: Bernhard Seidenath
Das Gedenken am Mahnmal Todesmarsch an der Theodor-Heuss-Straße in Dachau bildet für gewöhnlich den Auftakt für die Feierlichkeiten zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau Ende April 1945. So auch am vergangenen Samstag-Abend. Unter anderem sprach Polens Generalkonsul Rafal Wolski (Foto) sehr bewegend und persönlich.

Foto: Bernhard Seidenath
Mit beim Gedenken dabei: die Dachauer Stadträtin Katja Graßl, die vom Stadtrat in der vergangenen Woche zur Bürgermeisterin, also zur Stellvertreterin von Oberbürgermeister Florian Hartmann gewählt wurde, und Landrat Stefan Löwl. Auch nach 81 Jahren bleibt unglaublich, was Menschen anderen Menschen antun konnten. Es darf nie und nirgendwo wieder passieren!

Foto: Bernhard Seidenath
“Indersdorf. Von Mensch zu Mensch” heißt die neue Ausstellung des Heimatvereins Indersdorf, die am vergangenen Samstag im Augustiner Chorherren-Museum eröffnet worden ist. Fotograf Christian Fischer (mit Fotoapparat, hier mit Heimatvereinsvorsitzendem Toni Wagatha, Bürgermeister Franz Obesser und mir) hat dabei Indersdorferinnen und Indersdorfer porträtiert und sie dabei einige Fragen nach ihrer Vergangenheit, ihren Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten beantworten lassen. Etwas ganz Anderes als das Gewohnte: unmittelbar, echt, live und konkret. Das Konzept halte ich für genial, den normalen Indersdorfer Menschen ins Museum zu bringen.

Foto: Bernhard Seidenath
Und tatsächlich hat es bei der Vernissage viele interessierte Menschen ins Museum gezogen: der Zuspruch war enorm! Auch Marktgemeinderat Jörg Westermair und Bürgermeister Franz Obesser waren vertreten – und dies gleich doppelt: persönlich, aber auch mit ihrem Bild und Steckbrief. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich (und des ganzen Museums natürlich sowieso!). Möglich ist dies noch bis 13.9., jeweils sonntags von 13 bis 17 Uhr. Wer das Museum bei der dringend nötigen Erneuerung seiner Regenrinnen unterstützen möchte, kann das ebenfalls tun: das Spendenkonto des Heimatvereins hat die IBAN: DE18 7005 1540 0000 0623 64 bei der Sparkasse Dachau.

Foto: Bernhard Seidenath
Die Bundeswahlkreiskonferenz für Dachau und Fürstenfeldbruck (aus den beiden CSU-Kreisverbänden Dachau und Fürstenfeldbruck) ist am vergangenen Samstag in FFB zusammen gekommen, um personell die Weichen für die nächsten zwei Jahre zu stellen. MdB Katrin Staffler bleibt Vorsitzende, ich bin wieder zu ihrem Stellvertreter bestimmt worden. Bundeswahlkreis-Geschäftsführerin Petra Schumann bleibt Schatzmeisterin. Aus dem CSU-Kreisverband Dachau wurden – neben den geborenen Mitgliedern, den Kreisvorsitzenden von JU, FU und SEN – zudem Landrat Stefan Löwl, die beiden stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Julia Grote und Yvonne Rambold sowie der Indersdorfer Bürgermeister Franz Obesser in dieses überregionale Gremium gewählt. Auf weiter so gute Zusammenarbeit!

Foto: CSU-Fraktion
„Antisemitismus – ohne mich.” Auch die CSU-Fraktion unterstützt die im Bayerischen Landtag vorgestellte Kampagne von Professor Guy Katz. Weil für Hass und Hetze, Rassismus und Judenfeindlichkeit kein Platz im Freistaat ist, haben die demokratischen Fraktionen diese Woche gemeinsam ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Denn: Jüdisches Leben gehört zu Bayern – ohne Wenn und Aber! Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek betonte die Bedeutung der Kampagne: „Lippenbekenntnisse reichen nicht! Jetzt heißt es, Farbe zu bekennen und wo immer möglich aktiv gegen Judenhass einzutreten!”
Zu den weiteren Bildern der Woche
Die aktuelle Steuerschätzung weist bundesweit für 2026 Mindereinnahmen von rund 17,8 Milliarden Euro gegenüber der Oktober-Schätzung 2025 aus. Für Bayern ergibt sich im Jahr 2026 eine Steuerprognose von knapp 60,3 Milliarden Euro – ein Minus von rund 0,1 Milliarden Euro gegenüber dem Haushalts-Soll. Auch für 2027 bestätigt sich das Soll mit rund 62,4 Milliarden Euro weitgehend, sodass der Doppelhaushalt 2026/2027 ohne strukturelle Nachjustierungen auskommt.
Das ist ein Zeichen dafür, dass die vorausschauende und solide Haushaltspolitik der vergangenen Jahre Früchte trägt.
Stimmen zum Thema hier

Die Oberpfälzer Abgeordneten setzen sich für den Erhalt der Standorte Grafenwöhr, Hohenfels und Vilseck ein. Foto: CSU-Fraktion
Mit einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag forderten diese Woche CSU und FREIE WÄHLER die Staatsregierung auf, sich mit Nachdruck auf allen Ebenen – in Berlin, Brüssel und Washington – dafür einzusetzen, dass die US-Streitkräftebasen in Ansbach, Garmisch-Partenkirchen, Grafenwöhr, Hohenfels, Illesheim und Vilseck erhalten bleiben.
Dr. Harald Schwartz, Abgeordneter für den Stimmkreis Amberg-Sulzbach betonte: „Seit Generationen sind die US-Soldaten und ihre Familien fest in unseren Regionen verwurzelt: als verlässliche Verbündete, als geschätzte Nachbarn, Kollegen oder auch in Vereinen. Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung, um den Wert der bayerischen US-Standorte offensiv zu unterstreichen und entschlossen für ihren Verbleib zu kämpfen. Die NATO wird aktuell auf eine Bewährungsprobe gestellt. Das ist die falsche Zeit für Experimente!“
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Foto: CSU-Fraktion
Planungssicherheit als zentrales Thema
Bei einem parlamentarischen Frühstück mit der Bayerischen Ingenieurkammer Bau haben die Abgeordneten des Arbeitskreises Wohnen, Bau und Verkehr mit ihren Gästen insbesondere die vergaberechtlichen Herausforderungen diskutiert. Klar wurde: Mittelständische Ingenieurbüros brauchen klare, faire und planbare Rahmenbedingungen bei der öffentlichen Vergabe von Planungsleistungen. Der direkte Dialog zwischen Wirtschaft, Kammer und Politik ist entscheidend, um gemeinsam die Unternehmen in Bayern nachhaltig zu stärken.
Die tschechische Regierung hat im Abgeordnetenhaus einen Antrag eingebracht, der die Veranstalter des Sudetendeutschen Tages in Brünn zur Absage auffordert. Der Sudetendeutsche Tag findet in diesem Jahr an Pfingsten erstmals in der Tschechischen Republik statt.
Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek erklärte: „Dass sich die tschechische Regierung auf diesen Antrag verständigt hat, ist bedauerlich und sendet ein falsches Signal. Dieses Ereignis 80 Jahre nach der Vertreibung ist eine Einladung zur Versöhnung, ausgesprochen von tschechischer Seite, vom Festival Meeting Brno, das selbst für Erinnerung und Aufarbeitung steht. Es ist die richtige Zeit und der richtige Ort. Wir wollen weiter Brücken bauen und stehen für eine gelebte bayerisch-tschechische Partnerschaft. Dafür braucht es auf beiden Seiten den Mut, Geschichte anzuschauen – und nicht wegzuschauen.”
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