Diese Woche im Plenum

Foto: CSU-Fraktion
Aktuelle Stunde zum Digitalstandort Bayern im KI-Zeitalter: Chancen und Risiken im Fokus
In der Aktuellen Stunde lag der Fokus diese Woche auf dem Freistaat als Digitalstandort: Welche Chancen und Risiken haben die Anwendung von KI für Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft?
Jenny Schack, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung machte deutlich, dass sich zahlreiche internationale Tech-Unternehmen wie Amazon, Apple, oder Google in Bayern angesiedelt hätten, zudem gebe es eine bundesweit einzigartige Gründerszene in der Branche. Sie machte klar: „Der ditigale Wandel wartet nicht auf uns! Bayern fördert deshalb die KI-Entwicklung mit allein 360 Millionen Euro aus der Hightech-Agenda.” Investitionen würden dabei nicht nur in den Ballungsräumen groß geschrieben, sondern auch in den Regionen. Schack weiter: „Natürlich braucht ein moderner Digitalstandort auch einen modernen Staat. Unsere staatliche Verwaltung muss deshalb noch digitaler, einfacher und schneller werden, damit der Freistaat die Potenziale der KI-Entwicklung voll ausschöpfen kann.”
Zum Redebeitrag von Jenny Schack

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Dringlichkeitsantrag: CSU-Fraktion fordert Sofortprogramm „Bayern schneller ans Netz”
Die CSU-Fraktion hat per Dringlichkeitsantrag die Staatsregierung aufgefordert, ein ressortübergreifendes Sofortprogramm „Bayern schneller ans Netz” aufzulegen. Ziel ist es, Engpässe bei Netzanschlüssen zu beseitigen, die Energiewende aktiv mit dem Ausbau der Stromnetze zu koordinieren und so den Wirtschaftsstandort Bayern zu sichern.
Walter Nussel, Initiator des Dringlichkeitsantrags, erklärte: „Uns geht es mit diesem Antrag darum, die Grundversorgung der Bevölkerung massiv nach vorne zu bringen. Wir müssen zum Beispiel die Stromnetze stabil machen und schnell neue Umspannwerke bauen. Deshalb brauchen wir ein ressortübergreifendes Sofortprogramm, damit die Dinge schnell und unbürokratisch umgesetzt werden können.” Auch regionale Netzbetreiber müssten diese Möglichkeiten erhalten. „Wir müssen jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit beispielsweise für Rechenzentren, Industrie und Gewerbe stabile Netze vorhanden sind.”

