Austausch zur Lage der bayerischen Krankenhäuser

Foto: CSU-Fraktion
Mit Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), hat der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention die Lage der bayerischen Krankenhäuser diskutiert. Brisant: Es stehen Erlösverluste von rund 8.500 Euro je Bett ab 2027 bevor – bis 2030 sogar von 24.000 Euro. Das bei gleichzeitigem, ersatzlosem Wegfall der einmaligen Rechnungszuschläge für 2025 und 2026. Starre bürokratische Vorgaben verhinderten zudem flexible Reaktionen im Klinikbetrieb und bremsten den Einsatz von KI und Digitalisierung, so das Fazit der Beteiligten.
„Auch wenn die Vorgaben aus Berlin schwierig sind, ist Bayern bei der Krankenhausreform grundsätzlich auf einem guten Weg. Wir dürfen aber im Sinne der Menschen nicht nachlassen. Es bedarf nun weiterhin konsequenter Weichenstellungen über die Leistungsgruppen und einer zeitnahen Notfallreform”, so AK-Vorsitzender Bernhard Seidenath.
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