Interfraktioneller Antrag “Zöliakie”

Grafik: CSU-Landtagsfraktion

Grafik: CSU-Land­tags­frak­tion

Kinder und Jugendliche mit Zöli­akie brauchen bei jed­er Mahlzeit voll­ständi­ge Sicher­heit. Denn „gluten­frei” bedeutet nicht automa­tisch, dass ein Essen auch für Men­schen mit Zöli­akie geeignet ist. Gemein­sam mit den anderen demokratis­chen Frak­tio­nen haben wir deshalb einen Antrag in den Bay­erischen Land­tag einge­bracht. Wir wollen klären, wie eine sichere Verpfle­gung in Kitas und Schulen gewährleis­tet wer­den kann, welche Schu­lun­gen das Per­son­al braucht und ob verbindlichere Stan­dards notwendig sind.
Unser gesund­heit­spoli­tis­ch­er Sprech­er Bern­hard Sei­de­nath betont:
„Gluten­frei heißt nicht automa­tisch Zöli­akie-geeignet. Und genau diese Unter­schei­dung hat enorme Kon­se­quen­zen für betrof­fene Kinder und ihre Fam­i­lien. Wer Zöli­akie hat, braucht unbe­d­ingt voll­ständi­ge Sicher­heit bei jed­er Mahlzeit. Wenn Kinder deshalb von Krip­pen abgelehnt wer­den oder in der Schulka­n­tine nicht mitessen kön­nen, ist das keine Kleinigkeit — das ist Aus­gren­zung. Bay­ern muss hier klare Stan­dards setzen.
Mit diesem inter­frak­tionellen Antrag schaf­fen wir zunächst die notwendi­ge Grund­lage: Wir wollen wis­sen, wo wir ste­hen, um dann wirk­sam han­deln zu können.”
Kein Kind darf wegen ein­er chro­nis­chen Erkrankung vom gemein­samen All­t­ag aus­geschlossen werden.