GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Kinderge­sund­heit stärken! Vor­sorge­un­ter­suchun­gen in die Regel­fi­nanzierung aufnehmen!
Das UPlusE-Screen­ing auf peri­par­tale Depres­sion, die „U0“ als Vor­sorge­un­ter­suchung in der Schwanger­schaft — als Beratungsange­bot für wer­dende Eltern — sowie das gynäkol­o­gis­che Vor­sorge- und Beratungsange­bot für Mäd­chen zwis­chen 12 und 17 – Mäd­chen­sprech­stunde „M1“ – soll­ten kün­ftig flächen­deck­end von allen geset­zlichen Krankenkassen ange­boten wer­den. Der Gemein­same Bun­de­sauss­chuss (G‑BA) sollte zusam­men mit dem Berufsver­band der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), dem Berufsver­band der Frauenärzte (BVF) und den Krankenkassen die Über­führung dieser Pro­jek­te in die Regelver­sorgung begleit­en und für die notwendi­ge Finanzierung sor­gen. Das UPlusE-Screen­ing — rund 10 bis 15% aller Müt­ter und 5 bis 10% aller Väter lei­den nach der Geburt an ein­er peri­par­tal­en Depres­sion — sowie die in Bay­ern entwick­elte und seit 2024 für Ver­sicherte von mehr als 40 geset­zlichen Betrieb­skrankenkassen einge­führte Mäd­chen­sprech­stunde „M1“ soll­ten eben­so zur Regelver­sorgung wer­den wie die „U0“. Denn Präven­tion ist das Gebot der Stunde!