Diese Woche im Plenum

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Dringlichkeit­santrag zur EU-Verord­nung zur Wieder­her­stel­lung der Natur
In dieser Woche ging es im Dringlichkeit­santrag der CSU-Frak­tion um die EU-Verord­nung zur Wieder­her­stel­lung der Natur. Für Land­wirte, Kom­munen und Ver­wal­tun­gen bedeutet sie vor allem über­bor­dende Überwachungs‑, Doku­men­ta­tions- und Bericht­spflicht­en. Sie set­zt einen unre­al­is­tis­chen Zeitrah­men und lässt klare Finanzierungs­grund­la­gen ver­mis­sen. Per Dringlichkeit­santrag möchte die CSU-Frak­tion erre­ichen, dass die Verord­nung aus­ge­set­zt oder zumin­d­est bürokratiearm umge­set­zt wird.

Alexan­der Flierl, Vor­sitzen­der des Auss­chuss­es für Umwelt und Ver­brauch­er­schutz, stellte im Plenum klar: „Natur zu schützen, Arten zu erhal­ten, schlicht, unsere Schöp­fung zu bewahren, ist unsere gemein­same Ver­ant­wor­tung. Ger­ade Bay­ern hat in den let­zten Jahren gezeigt, dass Naturschutz dann erfol­gre­ich ist, wenn er gemein­sam mit den Men­schen gestal­tet wird und nicht gegen sie. Und genau deshalb sind wir gegen die europäis­che Wieder­her­stel­lungsverord­nung in sein­er jet­zi­gen Form.” Unklare Vor­gaben, Maß­nah­men, mehr Bürokratie und mehr Vorschriften seien ins­beson­dere das Prob­lem. „Gle­ichzeit­ig bleiben viele Fra­gen unbeant­wortet. Die EU darf nicht den Fehler machen, immer neue Ziele zu for­mulieren, ohne die prak­tis­che Umset­zung mitzudenken.”

Zum Rede­beitrag von Alexan­der Flierl
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