GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

Pfle­gende An- und Zuge­hörige stützen und entlasten!
Seit Don­ner­stag ist der Entwurf eines Pfle­geneuord­nungs­ge­set­zes (PNOG) bekan­nt. Fakt ist: Die Soziale Pflegev­er­sicherung (SPV) muss reformiert wer­den – drin­gend! Dabei müssen pfle­gende An- und Zuge­hörige, die die Haupt­last der Pflege in unserem Land tra­gen, gestützt und ent­lastet wer­den. Gut ist daher, dass die Ver­sorgung in pflegerischen Akut- und Not­fall­si­t­u­a­tio­nen verbessert und ein neues Über­brück­ungs­bud­get einge­führt wer­den soll. Gar nicht gut aber sind die Pla­nun­gen, die Renten­ver­sicherungs­beiträge für pfle­gende Ange­hörige zu reduzieren. Ab 2027 soll die SPV nur noch 70% dieser Beiträge zahlen. Dies ist der kom­plett falsche Weg! Wenn sich pfle­gende Ange­hörige zurückziehen, wird das Sys­tem weit­er belastet! Der GPA ste­ht für kon­struk­tive Gespräche stets bere­it. Seit Jahren machen wir hier Vorschläge. Klar ist, dass der Bund der SPV die 5,5 Mrd. Euro aus Coro­na-Zeit­en zurück­geben muss. Um eine men­schen­würdi­ge Pflege sicherzustellen, haben pfle­gende Ange­hörige eine Schlüs­sel­funk­tion — jet­zt und in Zukunft!