GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautne
Ein massiver Abbau von bürokratischen Anforderungen ist für Krankenhäuser überlebenswichtig!
Der stationäre Sektor ist ein Rückgrat der gesundheitlichen Versorgung. Dabei erfahren die Krankenhäuser aktuell so viel Veränderung wie noch nie: durch Verlagerung zahlreicher Behandlungen in den ambulanten Bereich oder kürzere Verweildauern. Aber auch durch KHVVG und KHAG. Der Entwurf des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes fordert die Kliniken nun nochmals: durch die geplante Abschaffung der Meistbegünstigungsklausel, die Beseitigung der Tariferhöhungsrate und die 1-%-ige Minderung der Veränderungsrate von 2027 bis 2029. Dies können die Krankenhäuser nur überleben, wenn sie massiv von bürokratischen Anforderungen entlastet werden. Sie müssen die von ihnen verlangten Konsolidierungsbeiträge ohne Schaden für die Patientenversorgung tatsächlich erbringen können. Dazu bedarf es Abstrichen, etwa bei Vorgaben oder Kostennachweisen. Wir müssen weg von einer Kultur des Misstrauens mit kleinteiligen Vorgaben hin zu einer wieder stärkeren Verantwortung der Kliniken beim zielgerichteten Einsatz der Erlöse vor Ort!

