Aufgaben der Militärseelsorge im Fokus

Foto: CSU-Fraktion
Die Arbeitsgruppe Wehrpolitik hat sich zu einem Gedankenaustausch mit dem leitenden evangelischen Militärdekan Ralf Zielinski und dem leitenden katholischen Militärdekan Jörg Plümper getroffen. Im Mittelpunkt standen die Aufgaben der Militärseelsorge, die veränderte Sicherheitslage sowie die wachsenden Herausforderungen für Soldatinnen und Soldaten. Klar wurde: Mit der Rückkehr von Krieg und Bedrohung nach Europa steigen auch die Anforderungen an die Seelsorge. Unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung werde das Angebot der Militärseelsorge von der Truppe positiv angenommen und geschätzt, betonten beide Dekane. Wolfgang Fackler, Vorsitzender der AG Wehrpolitik, dankte den Gästen: „Die Soldatinnen und Soldaten brauchen in diesen Zeiten mehr denn je Menschen, die zuhören, begleiten und stärken. Die Militärseelsorge leistet hier weit mehr als religiöse Begleitung. Sie bietet täglich seelische und psychosoziale Unterstützung.“ Bernhard Seidenath, Leiter des Arbeitskreises für Gesundheit, Pflege und Prävention und Vorstandsmitglied der AG Wehrpolitik, ergänzte: „Gut und extrem wichtig ist, dass es Militärseelsorge gibt, die für beide Kirchen einen großen personellen, aber auch finanziellen Aufwand bedeutet. Denn psychische Gesundheit und die Prävention von posttraumatischen Belastungsstörungen sind – auch und gerade bei der Bundeswehr — ein hohes Gut!

