Protest für Apotheken

Foto; Bernhard Seidenath
Am Odeonsplatz in München haben sich am Montag Tausende Apotheker aus ganz Bayern zum großen Apothekenprotest versammelt. Dabei war auch der Dachauer Apotheker Max Lernbecher. Gemeinsam mit Carolina Trautner, der Vorsitzenden des Landesgesundheitsrats, meiner Vertreterin im AK Gesundheit der CSU-Landtagsfraktion und selbst Apothekerin, habe auch ich zur Menge gesprochen: „Manche wundern sich, dass die ein oder andere Apotheke heute zugesperrt bleibt. Fakt ist: Ohne Apothekerinnen und Apotheker vor Ort können wir alle zusperren!“ Nina Trautner und ich haben herausgestellt, wie wichtig Apotheker sind: sie sind die einzigen, die man ohne Termin aufsuchen kann, wenn man ein gesundheitliches Problem hat. Mein Abgeordneten-Büro habe ich ja in der Apothekergasse in Dachau – diese Adresse ist für mich Programm!

Foto; Bernhard Seidenath
Nina Trautner und ich haben an den Koalitionsvertrag auf Bundesebene und sein klares Bekenntnis zur Vor-Ort-Apotheke erinnert. Diese Aussagen, die vor allem auf die CSU zurückgehen, auf Klaus Holetschek, Emmi Zeulner und Dr. Stephan Pilsinger, müssen nun umgesetzt werden! Das war auch das Ziel unseres Dringlichkeitsantrags vom 11. Dezember letzten Jahres. Der Landtag hat hier alle Punkte aus dem Koalitionsvertrag noch einmal beschlossen (ohne Gegenstimmen, bei Enthaltung der SPD-Fraktion) – und sich auch zum Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Medikamente bekannt. Als CSU-Gesundheitspolitiker im Landtag stehen wir voll an der Seite der Apothekerinnen und Apotheker! Im Interesse der Patientinnen und Patienten – also im Interesse von uns allen! Am Ende meiner Rede habe ich das Zitat von Arthur Schopenhauer abgewandelt: „Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ in „ohne Apotheken ist alles nichts!“ Diese Botschaft sollte in Berlin vernommen worden sein!

