600.000 Euro

(Bild: Anna Shvets / pexels)
Beratung für Post-COVID-Erkrankte und ME/CFS-Betroffene
Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) betrifft in Bayern schätzungsweise mindestens 100.000 Menschen – und damit auch zahlreiche Familien. Die Erkrankung führt häufig zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität und stellt Betroffene wie Angehörige vor große Herausforderungen. Um die Versorgung und Unterstützung gezielt zu verbessern, werden zwei wichtige Vorhaben gefördert: „ME/CFS ist eine schwerwiegende und oft noch zu wenig sichtbare Erkrankung, die vor allem die Jugend und damit die Zukunft unserer Gesellschaft betrifft. Mit dem Ausbau von Forschung, Versorgung und Beratung setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Betroffenen und ihre Familien“, betont Bernhard Seidenath.
Die Universität Regensburg erhält 400.000 Euro für die Ausstattung und als Anschubfinanzierung einer spezialisierten ME/CFS-Ambulanz. Im ostbayerischen Raum fehlt eine solche Einrichtung bisher völlig. Zudem werden 200.000 Euro für die Gründung des Vereins Postviral-Beratung Bayern e.V. bereitgestellt. Ziel ist der Aufbau eines aufsuchenden Beratungsangebots für Post-COVID-Erkrankte und ME/CFS-Betroffene. Geplant ist eine zentrale Beratungsstruktur für Erkrankte und Angehörige sowie ein innovativer Ansatz mit Gemeindeschwestern zur Betreuung schwerstkranker, hausgebundener Patientinnen und Patienten – insbesondere im Raum München.

