200.000 Euro

(Bild: Geisteskerker / pixabay)

(Bild: Geis­teskerk­er / pixabay)

Bürokratieab­bau in der Reha­bil­i­ta­tion voranbringen
Die Reha­bil­i­ta­tion­s­land­schaft ste­ht vor großen Her­aus­forderun­gen: Die Auswirkun­gen der Coro­na-Pan­demie, zeitweise deut­lich gerin­gere Aus­las­tungszahlen sowie die hohe Infla­tion haben viele Ein­rich­tun­gen wirtschaftlich stark belastet. Gle­ichzeit­ig erschw­ert eine hohe Bürokratielast den Arbeit­sall­t­ag zusät­zlich. Ins­beson­dere unter­schiedliche Zuständigkeit­en und Vor­gaben von Renten‑, Kranken- und Pflegev­er­sicherung führen zu kom­plex­en Ver­fahren, Mehrfach­doku­men­ta­tio­nen und teil­weise wider­sprüch­lichen Anforderungen.
„Wir müssen die Ein­rich­tun­gen spür­bar von Bürokratie ent­las­ten, damit mehr Zeit für die Pati­entin­nen und Patien­ten bleibt. Mod­ell­pro­jek­te helfen uns, prax­is­taugliche Lösun­gen zu entwick­eln und gezielt umzuset­zen“, betont Ste­fan Mey­er. Wie vom Land­tag beschlossen, sollen daher im Rah­men von Mod­ell­pro­jek­ten konkrete Ansätze zum Bürokratieab­bau in der Reha­bil­i­ta­tion prax­is­nah erprobt, begleit­et und wis­senschaftlich aus­gew­ertet wer­den. Als Mod­ell­re­gio­nen kom­men ins­beson­dere das Bäder­dreieck in den Land­kreisen Pas­sau und Rot­tal-Inn, der Land­kreis Bad Kissin­gen sowie der Land­kreis Rosen­heim in Betracht.