Landestagung der Hebammen in Ingolstadt

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Im Stadtthe­ater Ingol­stadt hat am Dien­stag die Bay­erische Hebam­men-Lan­desta­gung mit fast 500 teil­nehmenden Hebam­men stattge­fun­den. Als Vor­sitzen­der des Auss­chuss­es für Gesund­heit, Pflege und Präven­tion im Bay­erischen Land­tag habe ich den Hebam­men in meinem Gruß­wort her­zlich für ihr so wichtiges Wirken für die Fam­i­lien in ein­er extrem sen­si­blen Leben­sphase gedankt. Zugle­ich bin ich auf den misslichen neuen Hebam­men-Hil­fever­trag einge­gan­gen, der seit 1. Novem­ber 2025 gilt und freiberu­flichen Hebam­men Gehalt­sein­bußen von 19 Prozent pro Geburt beschert.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Dieser Ver­trag muss also drin­gend nachver­han­delt wer­den! Gegeben­falls muss, sollte dies nicht gelin­gen, der Bund die Ent­gelte für die Hebam­men wieder selb­st fes­tle­gen. Auch müssen Hebam­men wirk­sam von Bürokratie ent­lastet wer­den — ent­ge­gen aller Bemühun­gen hat der bürokratis­che Aufwand für die Hebam­men in let­zter Zeit lei­der eher zugenom­men. Mit dieser Frage wer­den wir uns dem­nächst im Arbeit­skreis der CSU-Frak­tion im Land­tag expliz­it beschäftigen.