Neue Rettungeinsatzsfahrzeuge

Großer Termin: Sechs neue Rettungseinsatzfahrzeuge (REF), die im Rahmen des erweiterten Probebetriebs in den bayerischen Rettungsdienst starten, sind vor einigen Tagen in den Dienst gestellt worden. Foto: Tanja Knieler
Probebetrieb wird auf weitere Landkreise ausgeweitet
Sechs neue Rettungseinsatzfahrzeuge (REF), die im Rahmen des erweiterten Probebetriebs in den bayerischen Rettungsdienst starten, sind vor einigen Tagen in den Dienst gestellt worden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unterstrich dabei die Bedeutung moderner und leistungsfähiger Strukturen in der Notfallversorgung. Das Projekt geht auf eine Initiative des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion zurück. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im Rettungsdienstbereich Regensburg wird das Konzept nun auf die Standorte Ansbach, Dachau, Rosenheim und Würzburg ausgeweitet. Langfristig sollen die REF im gesamten Freistaat regulär eingesetzt werden. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten schneller und passgenauer zu versorgen und gleichzeitig den Rettungsdienst spürbar zu entlasten. Helmut Schnotz, der als Mitglied des Arbeitskreises Gesundheit das Projekt forciert hatte, betonte: “Die Rettungseinsatzfahrzeuge sind mit jeweils einem erfahrenen Notfallsanitäter besetzt und kommen insbesondere bei Einsätzen zum Einsatz, bei denen häufig kein Transport in eine Klinik erforderlich ist. Sie ermöglichen eine passgenaue Versorgung vor Ort und sorgen dafür, dass Rettungswagen dort verfügbar bleiben, wo sie dringend gebraucht werden.“
Angesichts stetig steigender Einsatzzahlen im Rettungsdienst sieht der Arbeitskreis in den Rettungseinsatzfahrzeugen einen wichtigen Baustein für eine zukunftsfeste Notfallversorgung.

