March of the living“

Der "March of the living" ist am Sonntag- Nachmittag bei klirrender Kälte den Weg der KZ-Häftlinge genau anders herum gegangen: statt vom Dachauer Bahnhof ins Konzentrationslager von der KZ-Gedenkstätte zum Bahnhof. Eine Kundgebung, initiiert von Professor Guy Katz und unter der Schirmherrschaft von Landrat Stefan Löwl, hatte sich zuvor klar gegen Antisemitismus positioniert.

Der “March of the liv­ing” ist am Son­ntag- Nach­mit­tag bei klir­ren­der Kälte den Weg der KZ-Häftlinge genau anders herum gegan­gen: statt vom Dachauer Bahn­hof ins Konzen­tra­tionslager von der KZ-Gedenkstätte zum Bahn­hof. Eine Kundge­bung, ini­ti­iert von Pro­fes­sor Guy Katz und unter der Schirmherrschaft von Lan­drat Ste­fan Löwl, hat­te sich zuvor klar gegen Anti­semitismus positioniert.

Foto: Bernhard Seidenath

Foto: Bern­hard Seidenath

Beein­druck­end war ins­beson­dere die kluge Rede von Char­lotte Knobloch. Auch Abba Naor, ein weit­er­er Holo­caust-Über­leben­der, war vor Ort und sprach zur großen Schar der Ver­sam­melten. Die Botschaft des Nach­mit­tags war klar und unmissver­ständlich: “Nie wieder!” Und “Nie wieder ist jetzt!”