GPA-Botschaft der Woche

Grafik: Annika Trautner

Grafik: Anni­ka Trautner

In den let­zten 10 Jahren haben Ret­tungs­di­enst-Ein­sätze um 30% zugenom­men. Die Zahl lebens­bedrohlich­er Sit­u­a­tio­nen ist aber gle­ichge­blieben. Eine Antwort hier­auf ist das Ret­tung­sein­satz­fahrzeug (REF), das bis Ende 2024 in Regens­burg erfol­gre­ich erprobt wurde. Dort wur­den 71% der Ein­sätze ohne Abtrans­port in einem Ret­tungstrans­port­wa­gen (RTW) abgewick­elt. Mit einem erfahre­nen Not­fall­san­itäter beset­zt, erweit­ert das REF den Instru­mentenkas­ten der Leit­stellen und bietet pass­ge­naue Hil­fe: in Fällen, in denen Hil­febe­darf beste­ht, aber wohl kein Trans­port nötig sein wird. Innen­min­is­ter Joachim Her­rmann ver­stetigt heute die 2 Regens­burg­er REFs und stellt 4 weit­ere, durch Frak­tion­sini­tia­tiv­en finanzierte REF-Fahrzeuge –in Ans­bach, Dachau, Rosen­heim und Würzburg–, offiziell in Dienst. Das REF ent­lastet Ret­tungssys­tem und GKV-Finanzen und bietet patien­ten­gerechte Hil­fe. RTW und Notarzt kön­nen bei Bedarf nachalarmiert wer­den. Zunächst wer­den sie nicht gebun­den –und ste­hen so denen zur Ver­fü­gung, die sie nötiger brauchen.