330.000 Euro

(Bild: DC Studio / FREEP!K)

(Bild: DC Stu­dio / FREEP!K)

Virtuelles Pflege­heim: Dig­i­tale Unter­stützung für die Pflege von morgen
Die sta­tionäre Pflege ste­ht vor großen Her­aus­forderun­gen: steigende Bedarfe, kom­plexere Krankheits­bilder und ein zunehmender Fachkräfte­man­gel erfordern neue, inno­v­a­tive Ansätze. Klas­sis­che Reformin­stru­mente allein reichen nicht mehr aus, um die Ver­sorgung langfristig zu sichern.
Mit dem Konzept des „Virtuellen Pflege­heims“ geht das Bay­erische Rote Kreuz einen neuen Weg. „Wir brauchen mutige, inno­v­a­tive Ansätze, um die Pflege zukun­fts­fest aufzustellen. Das Virtuelle Pflege­heim kann ein echter Gamechang­er sein, um Fachkräfte zu ent­las­ten und gle­ichzeit­ig die Ver­sorgungsqual­ität zu sich­ern“, betont Ste­fan Mey­er.

Das Pro­jekt erweit­ert sta­tionäre Ein­rich­tun­gen um eine jed­erzeit abruf­bare dig­i­tale Fachunter­stützung: Erfahrene Pflege­fachkräfte wer­den per Video oder Tele­fon zugeschal­tet, um Teams vor Ort bei kom­plex­en Sit­u­a­tio­nen zu berat­en, Entschei­dun­gen abzu­sich­ern und Belas­tungsspitzen abzufed­ern. Ziel ist es aus­drück­lich, die Präsen­zpflege zu stärken – nicht zu erset­zen. Durch die stan­dortüber­greifende Nutzung von Fachkom­pe­tenz kön­nen vorhan­dene Ressourcen effizien­ter einge­set­zt wer­den. Das Pilot­pro­jekt dient dazu, Ent­las­tungsef­fek­te, organ­isatorische Voraus­set­zun­gen sowie rechtliche und wirtschaftliche Rah­menbe­din­gun­gen wis­senschaftlich zu prüfen – begleit­et durch die Uni­ver­sität Bayreuth.