1.000.000 Euro

(Bild: Gustavo Fring / pexels)

(Bild: Gus­ta­vo Fring / pexels)

Medi­zin­stipen­di­en im Ausland
“Aus­bil­dung ist der beste Wirk­stoff gegen dro­hen­den Medi­zin­er­man­gel. Wir brauchen aber mit Blick auf den demografis­chen Wan­del mehr Medi­ziner­in­nen und Medi­zin­er. Mit dem EU-Stipen­di­en­pro­gramm geben wir jun­gen Men­schen die Chance auf einen Stu­di­en­platz im Aus­land und sich­ern im Gegen­zug die medi­zinis­che Ver­sorgung in Bay­ern, beson­ders im ländlichen Raum”, unter­stre­icht AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath.

Ins­ge­samt bis zu 100 junge Men­schen, die bere­it sind, nach dem Studi­um als Ärztin oder Arzt im ländlichen Raum Bay­erns tätig zu sein, wer­den vom Freis­taat im Aus­land zu unter­stützt. Zehn Prozent der Plätze sind für ange­hende Kinder- und Jugendpsy­chi­a­terin­nen und ‑psy­chi­ater reserviert – ein geziel­ter Beitrag gegen den akuten Nach­wuchs­man­gel in diesem sen­si­blen Bere­ich. Derzeit studieren 23 ange­hende Ärztin­nen und Ärzte im Aus­land, denen eine Förderung zur Über­nahme von Stu­di­enge­bühren in Höhe von bis zu 10.000 Euro pro Semes­ter für läng­stens 12 Semes­ter gewährt wird. Hier­für wer­den für das Jahr 2026 — für weit­ere 77 Stipen­di­en — zusät­zlich eine Mil­lion Euro zur Ver­fü­gung gestellt.