Arbeitskreis Gesundheit und Pflege – Austausch zwischen Land und Bund

Foto: Harald Regler

Foto: Har­ald Regler

Auf Ein­ladung des Arbeit­skreis­es für Gesund­heit und Pflege der CSU-Land­tags­frak­tion waren die CSU-Bun­destagsab­ge­ord­neten Stephan Stracke (gle­ichzeit­ig stel­lv. Lan­des­grup­pen­vor­sitzen­der und Sprech­er für die Bere­iche Arbeit und Soziales, Gesund­heit, Fam­i­lie, Senioren, Frauen und Jugend), Max Straub­inger und Erich Irl­stor­fer in dieser Woche zu Gast im Land­tag. AK-Vor­sitzen­der Bern­hard Sei­de­nath betonte nach der gemein­samen Sitzung der Lan­des- und Bun­de­spoli­tik­er: „Ger­ade in der Gesund­heits- und Pflege­poli­tik ist ein inten­siv­er und enger Aus­tausch zwis­chen Land und Bund exis­ten­tiell. Gesund­heits- und Pflege­poli­tik ist zum großen Teil Bun­dessache – über unsere Lan­des­gruppe kön­nen wir aber auch vom Freis­taat aus mitre­den. Und das tun wir!“ Aus­ge­tauscht haben sich die Abge­ord­neten unter anderem über die anste­hen­den Geset­zesvorhaben zur Organspende, zur Impf­pflicht oder zur Aus­bil­dung der Psy­chother­a­peuten. Weit­ere The­men waren „Män­nerge­sund­heit“ sowie die Neu­justierung der ärztlichen Bedarf­s­pla­nung, die Grund­lage für die Verteilung der Ärztin­nen und Ärzte im Land ist.

Werkstattgespräch zur Gesundheitswirtschaft

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Die Gesund­heitswirtschaft ist mit 1,19 Mil­lio­nen Beschäftigten ein­er der wichtig­sten Arbeit­ge­ber in Bay­ern und wächst nach wie vor über­durch­schnit­tlich im Ver­gle­ich zu anderen Branchen. In einem Fachge­spräch von CSU-Poli­tik­ern mit Vertretern der Gesund­heitswirtschaft ging es ver­gan­gene Woche vor allem um eine bessere Ver­net­zung der Gesund­heitswirtschaft in Bay­ern – zum Wohle der Men­schen.

Wir brauchen eine Ini­tia­tive “Beste Gesund­heit für alle in Bay­ern” durch Inno­va­tio­nen, die alle Akteure der Gesund­heitswirtschaft zusam­men­führen. Dazu war große Bere­itschaft von den anwe­senden Experten beim Fachge­spräch zu spüren, die wir poli­tisch unter­stützen wollen. Die Gesund­heitswirtschaft hat alles Poten­tial neben der Auto­mo­bilin­dus­trie zu ein­er Leitökonomie zu wer­den, was auch Arbeit­splätze ange­ht. Wichtig ist jedoch, dass der Mehrw­ert für die Men­schen ger­ade bei dem zen­tralen The­ma der Dig­i­tal­isierung immer im Fokus bleibt“, sagt Klaus Holetschek, CSU-Gesund­heit­sex­perte und Vor­sitzen­der des Lan­des­ge­sund­heit­srats.

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Ursula Hoffmann ist neue Pressesprecherin der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Foto: Steffen Möller

Foto: Stef­fen Möller

Ursu­la Hoff­mann ist die neue Press­esprecherin der CSU-Frak­tion im Bay­erischen Land­tag. Die 49jährige Diplom-Jour­nal­istin und Absol­ventin der Deutschen Jour­nal­is­ten­schule München übern­immt damit auch die Leitung der Press­es­telle der Frak­tion. Das hat die CSU-Land­tags­frak­tion auf Vorschlag des Frak­tionsvor­sitzen­den Thomas Kreuzer in der Frak­tion­ssitzung am Mittwoch ein­stim­mig beschlossen. Die Posi­tion des Press­esprech­ers und der Leitung der Press­es­telle war durch den Wech­sel von Franz Stan­gl in die Parteizen­trale der CSU vakant gewor­den.

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Versöhnungsgesetz passiert Landwirtschaftsausschuss

Foto: Pixabay

Foto: Pix­abay

Am 3. Juli 2019 hat das Volks­begehren zum Arten­schutz ein­schließlich des soge­nan­nten Ver­söh­nungs­ge­set­zes und ein beglei­t­en­der Entschließungsantrag den Land­wirtschaft­sauss­chuss erfol­gre­ich passiert. Mit unseren Ini­tia­tiv­en sor­gen wir dafür, dass das Volks­begehren in der Prax­is auch umge­set­zt wer­den kann, ver­mei­den zugle­ich unbe­ab­sichtigte Härten für die Land­wirtschaft und sor­gen mit einem zusät­zlichen Maß­nah­men­paket für mehr Arten­schutz und größere Akzep­tanz bei den Betrof­fe­nen. So sor­gen wir für einen fairen Aus­gle­ich zwis­chen Befür­wortern des Volks­begehrens und den haupt­be­trof­fe­nen Bauern und Bäuerin­nen.

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Diese Woche im Plenum

Foto: CSU-Fraktion

Foto: CSU-Frak­tion

Die Bun­desregierung plant für den Haushalt 2020 eine Kürzung der Mit­tel für die soziale Wohn­raum­förderung um 33 Prozent auf rund eine Mil­liarde Euro pro Jahr, obwohl ger­ade in den Bal­lungsräu­men nach wie vor ein erhöhter Bedarf an bezahlbaren Woh­nun­gen beste­ht. Das ist aus unser­er Sicht vol­lkom­men inakzept­abel und würde die Schaf­fung von drin­gend benötigtem Wohn­raum unnötig erschw­eren. Deshalb haben wir uns diese Woche mit einem Dringlichkeit­santrag im Plenum dafür einge­set­zt, dass die Mit­tel für die Wohn­raum­förderung auf dem Niveau von 2019 beibehal­ten wer­den.

Zum Dringlichkeit­santrag

Rede­beitrag im Plenum von Ange­li­ka Schor­er im Video

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GPA Oberbayern besucht die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz — „da Vinci“-OP-Robotersystem im Fokus

Bad Tölz, 02. Juli 2019. Mit­glieder des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es des CSU Bezirksver­ban­des Ober­bay­ern unter Vor­sitz des Land­tagsab­ge­ord­neten Bern­hard Sei­de­nath haben am Don­ner­stag, 27. Juni 2019 zwis­chen 17.00 und 19.30 Uhr die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz besucht. Der Arbeit­skreis informierte sich dabei über das Cen­ter of Excel­lence Urolo­gie der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz und das hochmod­erne OP-Robot­er­sys­tem „da Vin­ci Si“, welch­es neben der Urolo­gie auch in der Chirurgie der der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz im Ein­satz ist.

In dem nach mod­ern­sten Gesicht­spunk­ten aus­ges­tat­teten „Cen­ter of Excel­lence Urolo­gie Bad Tölz“ der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz deck­en Che­farzt Prof. Dr. med. Roman Ganz­er und sein Team die gesamte Band­bre­ite des urol­o­gis­chen Behand­lungsspek­trums ab. Die Schw­er­punk­te liegen auf der min­i­mal-inva­siv­en Chirurgie mit dem OP-Robot­er-Sys­tem „da Vin­ci SI“ und der 3D-Laparoskopie, wom­it ein bre­ites Spek­trum an onkol­o­gis­chen und rekon­struk­tiv­en Oper­a­tio­nen ange­boten wer­den kann. Über den Fach­bere­ich informierte Ober­arzt Dr. med. Wolf­gang Brum­meisl die anwe­senden Gäste.

High-Tech Medi­zin mit dem „da Vinci“-OP-Robotersystem
Mit dem OP-Robot­er­sys­tem „da Vin­ci Si“ set­zt die Urolo­gie bei vie­len Oper­a­tio­nen auf ein einzi­gar­tiges High-Tech-Ver­fahren mit großen Vorteilen für die Patien­ten. Der Arzt führt von ein­er Steuerkon­sole mit­tels Hand- und Fußpedalen die Arme eines “Robot­ers“, der die Bewe­gun­gen präzise ver­ar­beit­et und aus­führt. Die Hand­be­we­gung wird in kleinerem Maßstab auf die Arme des Robot­ers über­tra­gen. Zudem wird das OP-Feld in gestochen schar­fer 3D-Ansicht dargestellt. Wie die aktuelle Lit­er­atur zeigt, sind Patien­ten nach Ein­grif­f­en mit­tels „da Vin­ci” meist schneller wieder fit, benöti­gen weniger Schmerzmit­tel und entwick­eln sel­tener Kom­p­lika­tio­nen als bei offe­nen Ver­fahren. Aus diesem Grund kommt das da Vin­ci Sys­tem in der Urolo­gie bei vie­len Ein­grif­f­en wie zum Beispiel der „radikalen Prostatek­tomie“, der „nieren­er­hal­tenden Tumorent­fer­nung“ oder auch bei der Behand­lung von Nieren­beck­en- oder Harn­leit­erkrebs zur Anwen­dung. Neben der Urolo­gie ist das OP-Robot­er­sys­tem an der Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz zudem auch in der Chirurgie bei der Behand­lung von Magen‑, Bauchspeicheldrüsen‑, Mast-oder Dick­darmkrebs und bei Leber­tu­moren oder auch bei chro­nis­ch­er Ver­stop­fung im Ein­satz.

Im Rah­men ihres Besuchs in Bad Tölz kon­nten sich die Mit­glieder des GPA Ober­bay­erns ein­mal selb­st an die Steuerkon­sole des Robot­ers set­zen und im Übung­spro­gramm für einen Moment zum Oper­a­teur wer­den. „Das OP-Robot­er­sys­tem „da Vin­ci, SI“ zeigt, welche Möglichkeit­en die mod­erne High-Tech Medi­zin heute bietet. Ich habe die Gele­gen­heit gerne genutzt, ein­mal selb­st die Arme des Robot­ers zu steuern. Sehr beein­druck­end“, betont der Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath (CSU), Vor­sitzen­der des Arbeit­skreis­es Gesund­heit und Pflege im Bay­erischen Land­tag und Bezirksvor­sitzen­der des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es (GPA) der CSU in Ober­bay­ern. Im Anschluss daran informierte der Askle­pios Region­algeschäfts­führer Bay­ern Dr. Joachim Ram­ming die Besuch­er noch über das Unternehmen­spro­fil und das medi­zinis­che Konzept der Askle­pios Gruppe und die Anwe­senden tauscht­en sich über aktuelle Entwick­lun­gen im Gesund­heitswe­sen aus. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Mit­glieder des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es bei uns in Bad Tölz begrüßen kon­nten“, betont der Askle­pios Region­algeschäfts­führer der Region Bay­ern, Dr. Joachim Ram­ming.

Der Arbeit­skreis ist eine Plat­tform für Patien­ten, Ärzte, Angestellte im Gesund­heits­bere­ich und Inter­essierte, auch ohne Parteizuge­hörigkeit. „Wir möcht­en Ideen und Anre­gun­gen bün­deln und mit in den poli­tis­chen Diskurs nehmen. Im Rah­men unseres Besuchs kon­nten wir dies­bezüglich weit­ere wertvolle Ein­drücke sam­meln“, so der Land­tagsab­ge­ord­nete Bern­hard Sei­de­nath (CSU) weit­er.

Über die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz
Die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz ist ein Kranken­haus der Grund- und Regelver­sorgung mit 270 Bet­ten rund 50 Kilo­me­ter südlich von München. Die Klinik ver­fügt über die Haupt­abteilun­gen für Akut­ge­ri­atrie, Anäs­the­sie und Inten­sivmedi­zin, Chirurgie, Gefäßchirurgie, Innere Medi­zin mit Kar­di­olo­gie und Gas­troen­terolo­gie, Neu­rolo­gie mit Stroke-Unit und Neu­rol­o­gis­ch­er Frühre­ha­bil­i­ta­tion, Orthopädie und Unfallchirurgie/Sportorthopädie, Urolo­gie sowie die Bel­e­gabteilun­gen für Gynäkolo­gie und HNO-Heilkunde. Am Klinik­stan­dort befind­en sich weit­er­hin eine Klinik für neu­rol­o­gis­che Reha­bil­i­ta­tion und eine inter­diszi­plinäre Pri­vatk­linik. Die Klinik ist akademis­ches Lehrkran-ken­haus der Lud­wig-Max­i­m­il­ians-Uni­ver­sität München und der Tech­nis­chen Uni­ver­sität München und vom TÜV Süd nach DIN ISO zer­ti­fiziert.

Bild: Mit­glieder des Gesund­heits- und Pflege­poli­tis­chen Arbeit­skreis­es des CSU Bezirksver­ban­des Ober­bay­ern haben am Don­ner­stag, 27. Juni zwis­chen 17.00 und 19.30 Uhr die Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz besucht. Im Bild von links: Johann Bach­mey­er (Geschäfts­führer Askle­pios Stadtk­linik Bad Tölz), Dr. Joachim Ram­ming (Askle­pios Region­algeschäfts­führer Bay­ern), Dr. Josef Orthu­ber (Che­farzt Anäs­the­sie und Inten­sivmedi­zin Kreisklinik Wol­frat­shausen), Bern­hard Sei­de­nath (Bezirksvor­sitzen­der GPA in Ober­bay­ern), Dr. med. Klaus Straßburg (niederge­lassen­er Arzt) Dr. med. Wolf­gang Brum­meisl, (Ober­arzt Askle­pios Cen­ter of Excel­lence Urolo­gie Bad Tölz), Clau­dia Kops (Zweite Bürg­er­meis­terin Gemeinde Heimhausen), Chris­tine Bron­ner (Vor­stand, Stiftung Ambu­lantes Kinder­hos­piz München) und Lena Afa­can (Poli­tikref­er­entin BARMER GEK). Im Hin­ter­grund: Kom­po­nen­ten des „da Vinci“-OP-Robotersystems.

Tag der Offenen Gartentür

Zum 21. Mal find­et am let­zten Son­ntag im Juni der Tag der Offe­nen Gar­ten­tür statt. Zum 21. Mal beteiligt sich der Land­kreis Dachau – in unun­ter­broch­en­er Folge – hier­an, heuer mit dem Garten von Eri­ka und Wolf­gang Späth in Karls­feld, Am Eichen­weg 6. Er ist ein Muster­beispiel dafür, dass auch in einem urba­nen Verdich­tungsraum viel blühen kann. Zudem leben dort 30 Bienen­völk­er. Es ist echte Kun­st in der und durch die Natur! Eben­so begeis­tert waren Lan­drat Ste­fan Löwl, Karls­felds Zweit­er Bürg­er­meis­ter Ste­fan Han­dl, Kre­is­fach­ber­ater Siegfried Lex sowie Garten­bau-Kreisvor­sitzen­der Wern­er Gru­ber.

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